Ein SSL- beziehungsweise TLS-Zertifikat verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Website. Erkennbar ist das am https und am Schloss-Symbol. Für Besucher ist es ein Vertrauenssignal, für Google ein bestätigter Rankingfaktor, und ohne gültiges Zertifikat warnen Browser deutlich sichtbar vor der Seite.
Dieses Tool prüft das Zertifikat einer Domain auf Gültigkeit, Ablaufdatum und Aussteller, damit Sie rechtzeitig reagierst, bevor etwas abläuft oder Fehler auftreten.
Google bevorzugt verschlüsselte Seiten und weist https seit Jahren als leichten Rankingfaktor aus. Wichtiger noch ist der Vertrauenseffekt: Eine Warnung des Browsers vor einer unsicheren Seite vertreibt Besucher, bevor sie Ihren Inhalt überhaupt sehen.
Ein Zertifikat bestätigt, dass die Verbindung verschlüsselt ist und die Seite zur angegebenen Domain gehört. Entscheidend sind das Ablaufdatum, der korrekte Domainname und eine vollständige Vertrauenskette bis zu einer anerkannten Stelle.
Am häufigsten sind abgelaufene Zertifikate, Zertifikate für den falschen Domainnamen und sogenannte gemischte Inhalte, bei denen eine https-Seite noch einzelne Elemente über unverschlüsseltes http lädt. Letztere heben den Sicherheitsvorteil teilweise auf.
Zertifikate laufen ab, oft nach 90 Tagen oder einem Jahr. Viele Hoster erneuern automatisch, verlässlich ist das aber nicht immer. Eine automatische Erneuerung samt Erinnerung erspart den Ernstfall einer plötzlich als unsicher markierten Seite.
TLS ist der technische Nachfolger von SSL. Im Sprachgebrauch wird weiterhin von SSL-Zertifikaten gesprochen, gemeint ist heute praktisch immer TLS. Für sich als Betreiber ändert das nichts an der Handhabung.
Ja, https ist ein bestätigter, wenn auch leichter Rankingfaktor. Der größere Effekt kommt indirekt über das Vertrauen: Ohne gültiges Zertifikat warnen Browser, und Besucher springen ab.
Erneuere es umgehend über Ihren Hoster oder Zertifikatsanbieter. Bis dahin zeigen Browser eine Sicherheitswarnung, die praktisch jeden Besuch verhindert. Richte anschließend eine automatische Verlängerung ein.
Das sind Elemente wie Bilder oder Skripte, die eine verschlüsselte https-Seite noch über unverschlüsseltes http lädt. Browser bemängeln das, und der Sicherheitsvorteil geht teilweise verloren. Alle Ressourcen sollten über https eingebunden sein.