Das Wichtigste in Kürze:
- Eine Website für Immobilienmakler kostet bei Topblog ab 1.500 € einmalig zum Festpreis. Domain, Hosting und Wartung kommen dazu, zusammen ab 80 € im Monat
- Ein Baukasten ist in Euro deutlich günstiger. Ob er Objekte aus Ihrer Maklersoftware übernimmt, steht aber selten auf der Preisseite, und ohne Schnittstelle pflegen Sie jedes Objekt doppelt
- Die ehrliche Vergleichsgröße ist nicht der Preis der Seite, sondern ob über sie Verkaufsaufträge kommen. Ein einziger zusätzlicher Auftrag im Jahr verschiebt die Rechnung
Nehmen wir eine Maklerin mit einem kleinen Büro und einer Kollegin, Dienstagabend nach der letzten Besichtigung. Auf dem Schreibtisch liegen drei Dinge, die sich nicht vergleichen lassen: die Verlängerung für das Website-Modul ihrer Maklersoftware, die Werbung eines Baukastens mit einem Monatspreis wie für ein Zeitschriftenabo und das Angebot einer Agentur mit einem vierstelligen Betrag. Ihre Frage ist einfach. Was kostet eine Website für Immobilienmakler, und welcher dieser Wege bringt ihr Eigentümer statt nur Käufer?
Dieser Beitrag rechnet das mit unseren Preisen und den Tarifen durch, die Anbieter selbst nennen, dazu mit den Posten, die in keinem Angebot oben stehen. Stand: Oktober 2026.
Was eine Website für Immobilienmakler kostet: die kurze Antwort
Eine komplette Website für Immobilienmakler beginnt bei uns bei 1.500 € einmalig, als Festpreis, der vor Beginn feststeht. Domain, Hosting und Wartung kosten zusammen ab 80 € im Monat. Ein Baukasten kostet laut Anbietern einstellige bis niedrige zweistellige Beträge im Monat, dafür bauen Sie selbst. Die Website aus der Maklersoftware hängt am Softwarevertrag.
| Weg | Preis laut Anbieter (Stand Oktober 2026) | was Sie selbst machen |
|---|---|---|
| Baukasten IONOS MyWebsite Now | regulär 12 €, 18 € oder 33 € im Monat je nach Tarif, bei zwölf Monaten Laufzeit, zum Einstieg zeitweise günstiger, inkl. MwSt. | Aufbau, Texte, Fotos, Objekte, Rechtstexte |
| Baukasten Hostinger, Tarif Premium | 2,49 € im Monat bei 48 Monaten Vorauszahlung (119,52 €), danach 9,99 € im Monat | Aufbau, Texte, Fotos, Objekte, Rechtstexte |
| Website aus der Maklersoftware | Teil des Softwarevertrags oder Zusatzmodul; öffentliche Preise haben wir nicht gefunden | Vorlage anpassen, Texte |
| Festpreis bei Topblog | ab 1.500 € einmalig, dazu Domain, Hosting und Wartung zusammen ab 80 € im Monat | Fotos, Stichpunkte, Einverständnis für Referenzen |
Die Tarife von IONOS stammen aus der Übersicht zum IONOS-Homepage-Baukasten, die von Hostinger aus dessen Seite für Makler-Websites. Beide Anbieter arbeiten mit Einstiegsrabatten, die sich oft ändern. Rechnen Sie deshalb mit dem regulären Preis nach der ersten Laufzeit.
Baukasten für Makler: was der Monatspreis nicht enthält
In Euro ist der Baukasten fast immer der günstigste Weg. Selbst der teuerste IONOS-Tarif kostet regulär 33 € im Monat, knapp 1.200 € in drei Jahren. Wer nur eine Visitenkarte im Netz braucht, fährt damit vernünftig.
Teurer wird der Baukasten an zwei Stellen, die auf keiner Preisseite stehen. Die erste sind die Objekte. Ob ein Baukasten Exposés aus Ihrer Maklersoftware übernimmt, müssen Sie vor dem Abschluss prüfen. Kann er es nicht, tippen Sie jedes Objekt zweimal ein und löschen es nach dem Verkauf zweimal. Die zweite ist Ihre Zeit: Texte für Eigentümer, Ortsseiten und Rechtstexte schreibt Ihnen der Baukasten nicht. Wie sich die großen Baukästen nach der ersten Laufzeit rechnen, steht unter Wix und Jimdo: die Kosten nach drei Jahren.
Website aus der Maklersoftware: Kosten im Softwarevertrag
Viele Makler haben ihre Website vom Anbieter der Software. Das ist bequem, denn die Objekte laufen ohne Umweg ein. Manche Anbieter gehen auch den umgekehrten Weg: onOffice etwa stellt ein eigenes Plugin bereit, mit dem eine WordPress-Website Objekte und Formulare aus der Software anzeigt. Was das Modul kostet, steht meist im Vertrag und nicht auf einer öffentlichen Preisseite.
Schauen Sie bei diesem Weg in die Rechnung: Steht die Website als eigener Posten darauf, oder steckt sie im Grundpreis? An welche Laufzeit ist sie gebunden? Die wichtigste Frage betrifft den Wechsel. Endet mit dem Softwarevertrag auch die Website samt Domain, zahlen Sie beim Umstieg ein zweites Mal.
Was den Preis einer Makler-Website treibt
Die Zahl der Makler im Büro spielt für den Preis kaum eine Rolle. Entscheidend ist, wie viele Seiten einzeln gefunden werden sollen und welche Technik dahinter hängt. Die Tabelle zeigt Beispiele, keine festen Pakete.
| Beispiel-Büro | typischer Seitenplan | wo der Aufwand liegt |
|---|---|---|
| Einzelmaklerin, eine Stadt | Startseite, Eigentümerbereich mit Wertermittlung, Objekte, Referenzen, Kontakt | nah am Einstiegspreis, wenn Fotos und Stichpunkte da sind |
| Büro mit drei Maklern, acht Gemeinden | dazu eine Marktseite je Ort und eine Teamseite | Zahl der Ortsseiten und ihrer Texte |
| Büro mit internationalen Käufern | dazu eine zweite Sprache | Übersetzung und Pflege beider Fassungen |
| Büro mit Neubauvertrieb | dazu Projektseiten mit Grundrissen | Projektseiten und Bildauswahl |
Objektanbindung der Maklersoftware per OpenImmo
Viele Maklerprogramme übergeben ihre Objekte über OpenImmo an die Portale. Das Format trägt ein Verein aus Softwareanbietern, Portalen und Dienstleistern; laut openimmo.de ist eine neue Version mit JSON und REST-Schnittstelle für Ende 2026 geplant. Die Website hängt sich in denselben Weg ein wie ein weiteres Portal. Der Aufwand dafür steckt bei uns im Festpreis. Ob Ihr Softwareanbieter für den zusätzlichen Exportweg etwas berechnet, steht in Ihrem Vertrag.
Wertermittlung, Ortsseiten und zweite Sprache auf der Makler-Website
Eine Wertermittlung ist für Eigentümer der häufigste Einstieg, und sie ist der Posten mit den größten Unterschieden. Ein schlichtes Formular, das Objektart, Ort und Fläche abfragt und einen Rückruf auslöst, gehört zur Grundausstattung. Ein Rechner, der sofort eine Preisspanne zeigt, kommt meist von einem Drittanbieter mit eigener Lizenz.
Ortsseiten kosten vor allem Text. Eine Seite je Gemeinde lohnt nur, wenn sie etwas sagt, das auf der Nachbarseite nicht steht. Wie gute Ortsseiten aufgebaut sind, zeigt der Beitrag zu lokalen Landingpages. Eine zweite Sprache verdoppelt die Texte, und jede Änderung muss künftig zweimal gepflegt werden.
Laufende Kosten der Website für Immobilienmakler
Der Bau wird einmal bezahlt, der Betrieb jeden Monat. Bei uns sind das Domain, Hosting und Wartung, zusammen ab 80 € im Monat, Updates und Sicherheit eingeschlossen. Über drei Jahre ergibt das mindestens 1.500 € plus 36 mal 80 €, also 4.380 €. Das ist mehr als jeder Baukasten aus der Tabelle.
Zwei Posten kommen je nach Büro dazu und laufen über deren Anbieter: die Lizenz für einen Bewertungsrechner und eine mögliche Gebühr Ihrer Maklersoftware für die Schnittstelle. Beide hängen an Ihrem Vertrag. Was bei einer Firmenwebsite sonst dauerhaft anfällt, steht unter laufende Kosten einer Website.
Pflichtangaben auf der Makler-Website
Vorweg: Dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung. Eine Makler-Website braucht mehr Pflichtangaben als die eines Handwerksbetriebs, und jede davon kostet Zeit, manchmal eine Beratung. Das Impressum nennt bei Maklern auch die Erlaubnis und die zuständige Aufsichtsbehörde. Objektseiten müssen, wenn ein Energieausweis vorliegt, bestimmte Werte daraus zeigen, und die Formulare, besonders die Wertermittlung, brauchen eine passende Datenschutzerklärung. Was im Einzelfall gilt, klären Sie mit Ihrer IHK oder einer Kanzlei.
Makler-Website gegen Portalkosten: was ein Verkaufsauftrag kostet
Der Preis der Website ist für einen Makler nur die halbe Rechnung. Die andere Hälfte ist, was Sie heute für Sichtbarkeit zahlen. Öffentliche Preise für Mitgliedschaften von Maklern haben wir auf den Seiten von ImmoScout24 für gewerbliche Anbieter im Oktober 2026 nicht gefunden. Ihre eigene Rechnung kennen Sie aber, und mit ihr lässt sich arbeiten.
Portale bringen vor allem Käufer zu Objekten, die Sie schon haben. Den Verkaufsauftrag, ohne den es kein Objekt gibt, gewinnt der Makler, den der Eigentümer bei Google findet und dessen Seite ihn überzeugt. Teilen Sie deshalb Ihre Portalkosten eines Jahres durch die Verkaufsaufträge, die erkennbar daraus entstanden sind, und legen Sie daneben eine einfache Zahl: 1.500 € für den Bau und 960 € für ein Jahr Betrieb ergeben 2.460 € im ersten Jahr. Liegt Ihre durchschnittliche Provision je Verkauf darüber, trägt ein einziger zusätzlicher Auftrag die Website samt Betrieb.
Wann sich eine eigene Makler-Website nicht rechnet
Es gibt Büros, für die diese Rechnung nicht aufgeht. Wer auf Monate mit Aufträgen aus Empfehlungen ausgelastet ist und keine neuen Orte erschließen will, braucht keine Seite, die Eigentümer gewinnt. Dann reicht die Website aus der Software, solange sie Name, Gesicht und Nummer zeigt, wenn jemand nach der Empfehlung googelt.
Woran Makler ein teures Website-Angebot erkennen
Die teuerste Website ist selten die mit dem höchsten Einmalpreis, sondern oft die günstige mit langer Laufzeit. Ein Rechenbeispiel: 89 € im Monat bei 48 Monaten Laufzeit ergeben 4.272 €, und am Ende gehört Ihnen ein Vertrag, keine Seite. Fragen Sie bei jedem Angebot nach der Summe über die volle Laufzeit und danach, wem Domain und Inhalte gehören.
Zwei Warnzeichen kommen bei Maklern besonders oft vor. Das eine ist ein Google-Unternehmensprofil gegen Gebühr, obwohl es kostenlos ist. Was Sie dort selbst einstellen, beschreibt der Beitrag zum Google-Unternehmensprofil für Immobilienmakler. Das andere ist ein zugesagter erster Platz bei Google, den niemand seriös versprechen kann.
Die Kosten der Makler-Website im Jahresbudget
Zurück zum Schreibtisch am Dienstagabend. Der Baukasten sagt, was eine Seite kostet, die die Maklerin selbst baut. Die Verlängerung der Software sagt, was eine Objektliste am Vertrag kostet. Das Agenturangebot sagt, was es kostet, wenn jemand Seiten für Eigentümer baut.
Welcher Weg passt, entscheidet nicht der niedrigste Betrag, sondern die Frage, woher die nächsten Verkaufsaufträge kommen sollen. Was eine Website für Immobilienmakler bei uns enthält, steht auf der Seite dazu. Wie sich Baukasten, Miete und Festpreis allgemein vergleichen, ordnet der Leitfaden zu den Website-Kosten. Nach einem Gespräch von einer Viertelstunde steht der Festpreis, und aus drei Unterlagen auf dem Schreibtisch wird eine Zahl.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet eine Website für Immobilienmakler?
Bei Topblog beginnt eine komplette Website für Immobilienmakler bei 1.500 € einmalig, zum Festpreis, der vor Beginn feststeht. Dazu kommen Domain, Hosting und Wartung, zusammen ab 80 € im Monat. Wo genau der Preis liegt, hängt an der Zahl der Ortsseiten, an Texten, Fotos und Funktionen wie einem Bewertungsrechner.
Ist ein Baukasten für Immobilienmakler günstiger?
In Euro ja, auch über drei Jahre. IONOS nennt für seinen Baukasten im Oktober 2026 regulär 12 € bis 33 € im Monat. Teurer wird er durch die eigene Arbeitszeit und dann, wenn er Objekte nicht aus Ihrer Maklersoftware übernimmt und Sie jedes Exposé doppelt pflegen.
Was kostet die Anbindung der Maklersoftware an die Makler-Website?
Bei uns ist die Objektanbindung im Festpreis enthalten, meist über OpenImmo oder eine Schnittstelle der Software. Ob Ihr Softwareanbieter für den zusätzlichen Export etwas berechnet, steht in Ihrem Vertrag. Das klären wir vor dem Angebot.
Welche laufenden Kosten hat eine Website für Immobilienmakler?
Bei uns Domain, Hosting und Wartung, zusammen ab 80 € im Monat. Je nach Büro kommen die Lizenz für einen Bewertungsrechner und eine mögliche Gebühr der Maklersoftware dazu, beides über deren Anbieter. Texte und Referenzen pflegen Sie nach der Einweisung selbst.
Reicht die Website aus der Maklersoftware?
Für eine saubere Objektliste oft ja. Prüfen Sie, ob sie an die Laufzeit der Software gebunden ist und ob sie Seiten für Eigentümer und Ihre Orte zulässt. Wenn Ihre jetzige Seite Verkaufsaufträge bringt, gibt es keinen Grund, sie zu ersetzen.