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Webdesign für KMU: Website zum Festpreis ab 1.000 €

Was eine Website für kleine Unternehmen kostet, was Google technisch verlangt und woran Sie ein zu billiges Angebot erkennen. Festpreis, vorab vereinbart.

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Webdesign für KMU: Website zum Festpreis ab 1.000 €

Das Wichtigste in Kürze:

  • Eine komplette Website für einen kleinen Betrieb beginnt bei 1.000 € zum Festpreis, der vor der ersten Arbeitsstunde feststeht
  • Den Preis treiben vier Dinge: die Zahl der Seiten, woher die Texte kommen, woher die Bilder kommen und welche Funktionen dazukommen
  • Barrierefreiheit ist seit dem 28.06.2025 Pflicht, aber nicht für jeden: Betriebe unter zehn Beschäftigten sind bei Dienstleistungen ausgenommen

Die meisten Angebote für eine Firmenwebsite nennen eine Zahl, bevor jemand gefragt hat, wie viele Seiten Sie überhaupt brauchen. Nachverhandelt wird später. Hier steht es umgekehrt: erst der Umfang, dann der Preis, und der gilt. Was Webdesign für KMU tatsächlich kostet, hängt an vier Fragen, die sich in einem Viertelstundengespräch klären lassen. Diese Seite beantwortet sie, dazu die technischen Anforderungen, die Google an eine Website stellt, und die rechtliche Lage zur Barrierefreiheit.

Was eine Website für KMU kostet

Eine komplette Website beginnt bei 1.000 € einmalig. Darin stecken ein individuelles Design statt eines Baukastens, ein technischer Aufbau, den Google lesen kann, ein Redaktionssystem mit Schulung und die saubere Einbindung von Impressum und Datenschutzerklärung. Der Preis steht vor Beginn fest. Er heisst „ab", weil der Umfang bei jedem Betrieb anders ausfällt, und nicht, weil später etwas nachkommt.

Vier Grössen bestimmen, wo Sie in der Spanne landen:

Was den Preis bestimmtWarum es zählt
Zahl der SeitenEin Elektriker mit vier Leistungen braucht weniger als eine Praxis mit zwölf Behandlungen. Jede Leistung, die eigenständig gefunden werden soll, braucht eine eigene Seite.
Herkunft der TexteLiefern Sie selbst, ist es der günstigste Weg und oft der bessere, weil niemand Ihr Angebot besser kennt. Sollen wir schreiben, kostet es mehr.
Herkunft der BilderEigene Aufnahmen aus dem Betrieb wirken besser als gekauftes Material und kosten nichts. Wo nichts da ist, kommt eine Produktion dazu.
Zusätzliche FunktionenEin Kontaktformular ist eingerechnet. Terminbuchung, Shop oder eine Anbindung an vorhandene Systeme sind Aufwand, der vorher beziffert wird.

Für Handwerksbetriebe steht das unter Website für Handwerker im Einzelnen, mit dem, was je Gewerk zuerst auf die Seite gehört.

Dazu kommt, was jeden Monat bleibt: Domain, Hosting und Wartung, zusammen ab 80 € im Monat. Die Pflege der Inhalte ist darin nicht enthalten. Welche Posten bei einer Firmenwebsite dauerhaft anfallen, steht ausführlich unter laufende Kosten einer Website. Die vollständige Aufstellung mit allem, was der Festpreis nicht enthält, finden Sie auf der Seite zu den Preisen.

Baukasten oder individuelle Website: was KMU davon haben

Ein Baukasten ist am Anfang billiger und bleibt es oft auch, solange die Website fünf Seiten hat und nie wachsen soll. Für einen Betrieb, der zwei Standorte eröffnet oder acht Leistungen einzeln gefunden werden will, kippt die Rechnung. Dann bremst genau das System, das anfangs Zeit gespart hat, weil sich Struktur und Ladeverhalten nicht mehr frei bestimmen lassen.

Der zweite Unterschied ist der Besitz. Bei manchen Anbietern gehört die Website solange dem Anbieter, wie der Vertrag läuft, und ein Wechsel bedeutet, von vorn anzufangen. Domain, Hosting und Inhalte müssen Ihnen gehören. Was ein sehr niedriger Preis in der Praxis bedeutet, ist unter Website günstig erstellen lassen durchgerechnet.

Bleibt die dritte Möglichkeit, die seit zwei Jahren jeder anbietet: die Website aus dem Sprachmodell. Sie funktioniert für einen ersten Entwurf und scheitert regelmässig an Struktur, Rechtstexten und daran, dass alle Ergebnisse gleich aussehen. Wo die Grenze verläuft, steht unter Website mit KI erstellen.

Woran Google eine Website technisch misst

Google misst die Nutzererfahrung einer Seite an drei Werten, den Core Web Vitals, und veröffentlicht die Schwellen offen. Nach der Dokumentation von Google soll der grösste sichtbare Inhalt innerhalb von 2,5 Sekunden erscheinen, eine Interaktion innerhalb von 200 Millisekunden beantwortet werden und das Layout mit einem Wert unter 0,1 stabil bleiben. Gemessen wird nicht ein Laborlauf, sondern das 75. Perzentil echter Aufrufe: Drei von vier Besuchern müssen die Schwelle erreichen, sonst gilt die Seite als nicht bestanden.

Diese drei Zahlen sind kein Feinschliff am Ende, sondern eine Folge der Bauweise. Ein Baukastensystem, das auf jeder Seite dieselben zwölf Skripte lädt, verfehlt die 2,5 Sekunden auf einem Mobilfunknetz zuverlässig, und daran ändert auch kein späteres Optimieren viel. Wer nachlesen will, wie die Schwellen zustande kommen und was sie messen, findet das bei web.dev, dem Entwicklerportal von Google.

Technik allein bringt allerdings keine Anfragen. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass der Inhalt überhaupt bewertet wird. Wie die Teile zusammenhängen, von der Erreichbarkeit über die Suchintention bis zur Autorität, ordnet der SEO-Leitfaden.

Mobil oder Desktop: wie KMU-Kunden wirklich suchen

„Mobile first" ist seit Jahren die Standardantwort, und sie stimmt ungefähr. Für Deutschland weist StatCounter im August 2026 50,89 % der Aufrufe auf dem Handy aus, 47,38 % auf dem Desktop und 1,74 % auf dem Tablet. Das ist beinahe ein Gleichstand, kein Erdrutsch.

Interessanter wird es, wenn man statt des Landesdurchschnitts den eigenen Fall ansieht. Diese Website hier bekommt ihre Suchtreffer zu rund drei Vierteln auf dem Desktop: In den 28 Tagen bis zum 6. September 2026 zählte die Google Search Console 31.658 Einblendungen auf dem Desktop und 11.143 auf dem Handy. Der Grund ist naheliegend. Wer nach einer Agentur sucht, sitzt dabei meist im Büro.

Für Ihren Betrieb kann das genau andersherum aussehen. Ein Schlüsseldienst wird fast ausschliesslich mobil gesucht, ein Zulieferer fast ausschliesslich am Arbeitsplatz. Die Konsequenz ist deshalb nicht „mobil ist wichtiger", sondern: Beide Ansichten müssen sitzen, und welche zuerst poliert wird, entscheidet die eigene Messung. Nach ein paar Monaten steht das in der Search Console, und vorher ist es eine Vermutung.

Barrierefreiheit: was das BFSG für KMU-Websites bedeutet

Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz auch für private Anbieter. Ausgenommen sind bei Dienstleistungen Kleinstunternehmen, also Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz. Diese Ausnahme gilt ausdrücklich nicht für Unternehmen, die betroffene Produkte in Verkehr bringen: Dort greift das Gesetz unabhängig von der Grösse. Die Bedingungen stehen in der FAQ der Bundesfachstelle Barrierefreiheit.

Der zweite Punkt wird in der Werbung vieler Anbieter unterschlagen: Nicht jede Firmenwebsite fällt überhaupt darunter. Betroffen sind Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr, also Shops, Buchungsstrecken und ähnliche Abschlüsse gegenüber Verbrauchern. Eine reine Informationsseite ohne Vertragsanbahnung wird nach überwiegender Einschätzung anders bewertet. Beim einfachen Kontaktformular gehen die Meinungen auseinander, und gerichtlich geklärt ist die Frage bislang nicht.

Das ist keine Rechtsberatung, und ob Ihr Fall unter das Gesetz fällt, gehört anwaltlich geprüft, sobald eine Buchung oder ein Verkauf im Spiel ist. Für die Bauweise ändert das wenig: Ausreichende Kontraste, bedienbare Formulare, sinnvolle Alternativtexte und eine Seite, die sich mit der Tastatur bedienen lässt, sind ohnehin die Grundlage. Sie helfen zusätzlich den Besuchern, die schlicht ein altes Handy in der prallen Sonne halten.

Wie ein Webdesign-Projekt für KMU abläuft

Am Anfang steht ein Gespräch von etwa einer Viertelstunde, in dem die vier Preisfragen von oben geklärt werden. Danach bekommen Sie ein Angebot mit festem Umfang und festem Preis. Erst wenn das steht, beginnt die Arbeit. Diese Reihenfolge klingt selbstverständlich und ist es in der Branche nicht.

Danach folgen Struktur, Entwurf, Umsetzung und Übergabe. Die Struktur legt fest, welche Seiten es gibt und welche davon eigenständig gefunden werden sollen. Der Entwurf zeigt eine Seite echt gebaut, nicht als Bild, damit Sie Ladeverhalten und Bedienung beurteilen können und nicht nur die Optik. Bei der Übergabe gehören Domain, Hosting und Zugänge Ihnen, dazu eine Einweisung ins Redaktionssystem.

Wie lange das dauert, hängt fast immer an einer Stelle, und die liegt nicht bei der Technik: Es sind die Texte und Bilder aus dem Betrieb. Wer die vorher sammelt, verkürzt das Projekt erheblich. Was in einem Angebot stehen muss und welche Rechte Sie sich zusichern lassen sollten, steht unter Website erstellen lassen: Ablauf, Angebot, Rechte.

Wem die Website nach der Übergabe gehört

Das leiseste Warnzeichen in einem Angebot ist kein Preis, sondern eine Lücke: Über die Übergabe der Zugänge steht nichts drin. Solange Domain, Hosting und Redaktionssystem beim Anbieter liegen, ist ein Wechsel teuer oder unmöglich, und das merkt man erst, wenn man ihn will. Fragen Sie im ersten Gespräch danach, nicht im letzten.

Dasselbe gilt für das Modell „Website kostenlos, dafür ein Vertrag über mehrere Jahre". Sie zahlen am Ende mehr als einen Festpreis und besitzen nichts davon. Die übrigen Warnzeichen, vom Preis ohne Gespräch über den Umfang bis zur zugesagten Google-Platzierung, sind unter was eine Homepage kostet gesammelt.

Was nach dem Launch der Website beginnt

Eine neue Website ist am Tag des Starts nicht sichtbar, sondern nur vorhanden. Google muss sie finden, verstehen und einordnen, und das dauert in der Praxis Wochen bis Monate. Für einen Betrieb mit Kunden aus der Region kommt der schnellere Weg meist nicht über die Website selbst, sondern über das Unternehmensprofil bei Google und die Einträge in Verzeichnissen. Was dabei zählt, steht unter lokales SEO.

Danach beginnt das Eigentliche, nämlich die Messung. Ohne sie ist jede weitere Änderung Geschmackssache. Wo eine bestehende Seite technisch steht, zeigt in wenigen Minuten der kostenlose Website-Check.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Website für ein kleines Unternehmen?

Eine komplette Website beginnt bei 1.000 € einmalig, als Festpreis, der vor Beginn feststeht. Wo genau Sie landen, hängt an der Zahl der Seiten, an der Herkunft von Texten und Bildern und an zusätzlichen Funktionen wie einer Terminbuchung. Das klärt ein Gespräch von einer Viertelstunde.

Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

In der Regel wenige Wochen, bei grösserem Umfang länger. Die Technik ist selten der Engpass. Gewartet wird meist auf Texte und Bilder aus dem Betrieb, deshalb verkürzt sich das Projekt deutlich, wenn beides zu Beginn bereitliegt.

Muss meine KMU-Website barrierefrei sein?

Seit dem 28.06.2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für private Anbieter, bei Dienstleistungen jedoch nicht für Betriebe unter zehn Beschäftigten mit höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz. Betroffen sind vor allem Shops und Buchungsstrecken, nicht jede Informationsseite. Sobald ein Verkauf oder eine Buchung im Spiel ist, gehört der Fall anwaltlich geprüft.

Brauche ich als Handwerksbetrieb überhaupt eine eigene Website?

Ein gepflegtes Unternehmensprofil bei Google bringt kurzfristig oft mehr Anfragen als eine neue Website. Es gehört Ihnen aber nicht, es zeigt nur, was die Plattform zeigen will, und es beantwortet keine Frage zu einer einzelnen Leistung. Beides zusammen wirkt, eines allein selten.

Was kostet eine Website im laufenden Betrieb?

Domain, Hosting und Wartung kosten zusammen ab 80 € im Monat, technische Aktualisierungen sind darin enthalten. Änderungen an den Inhalten kommen je nach Bedarf dazu, wenn Sie sie nicht selbst vornehmen. Eine feste Pauschale dafür gibt es nicht, weil der Aufwand davon abhängt, wie oft sich an der Seite tatsächlich etwas ändert.

Was Ihre Website kosten würde

Der Umfang entscheidet, und der steht nach einem Gespräch fest. Vorher nennt Ihnen niemand seriös eine Zahl. Fünfzehn Minuten reichen, um zu klären, wie viele Seiten Sie brauchen und woher Texte und Bilder kommen.

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