Das Wichtigste in Kürze:
- Eine Website für Dachdecker läuft in zwei Geschwindigkeiten: schnelle Hilfe nach Sturm und Unwetter, und das planbare Geschäft mit Sanierung, Dämmung und Solar
- Fotos vom Dach, vorher und nachher, zeigen dem Eigentümer, was er von der Strasse aus nie sieht
- Die Website gibt es ab 1.000 € zu einem Festpreis, den Sie kennen, bevor die Arbeit beginnt
Ein Beispiel aus einer Herbstnacht mit Sturm. Am Morgen liegen drei Ziegel im Vorgarten, an der Decke im Dachgeschoss zeigt sich ein dunkler Fleck. Die Eigentümerin sucht am Handy „Dachdecker Sturmschaden" und ihren Ort. Bei den ersten beiden Betrieben ist besetzt, natürlich: Nach so einer Nacht klingelt bei jedem Dachdecker der Gegend das Telefon. Auf der dritten Website findet sie eine eigene Seite zu Sturmschäden. Dort steht, dass sie Fotos per WhatsApp schicken kann und der Betrieb sich nach Dringlichkeit meldet. Sie schickt drei Bilder, eines davon vom Fleck an der Decke.
Ein Dreivierteljahr später will dieselbe Frau das ganze Dach neu decken und dämmen lassen. Den Betrieb, der damals als Erster eine Plane über die Stelle gezogen hat, fragt sie zuerst. Eine Website für Dachdecker muss beide Situationen tragen, die eilige und die geplante, ohne sie zu vermischen.
Sturmschaden: was die Dachdecker-Website nach einem Unwetter leisten muss
Nach einem Unwetter kommen die Anfragen nicht nacheinander, sondern auf einmal. Am Telefon schaffen Sie davon nur einen Teil. Den Rest nimmt die Website auf, wenn sie dafür gebaut ist: eine eigene Seite für Sturmschäden, ein WhatsApp-Knopf mit vorbereiteter Nachricht und die Bitte um drei Fotos (das Dach von der Strasse aus, die Schadstelle von nah, Wasserflecken innen, falls es welche gibt), dazu Adresse und Rückrufnummer. So sehen Sie schon vom Gerüst aus, wo nur ein Ziegel fehlt und wo Wasser ins Haus läuft.
Nach einem grossen Sturm lässt sich ausserdem ein Hinweis ganz oben auf der Startseite einschalten: Sturmschäden bitte mit Fotos melden, Rückmeldung nach Dringlichkeit. Sagen Sie dabei ehrlich, was Sie schaffen. Wer eine Notsicherung in den nächsten Tagen verspricht und dann eine Woche braucht, verliert mehr Vertrauen als mit einer nüchternen Ansage.
Oft kommt in dieser Lage die Frage, was der Kunde für seine Versicherung braucht. Wenn Sie Schäden mit Fotos dokumentieren und dem Kunden mitgeben, gehört das auf die Seite. Wie die Versicherung den Fall bewertet, entscheidet sie selbst, und das sollten Sie dort nicht versprechen.
Seriöser Dachdecker statt Angebot an der Haustür
Wer nach einem Sturm an der Haustür eine schnelle Reparatur gegen Bargeld angeboten bekommt, wird misstrauisch und sucht lieber einen Betrieb, den er überprüfen kann. Ihre Website liefert die Belege: Anschrift, Meisterbrief, Innungsmitgliedschaft, echte Fotos von Dächern aus der Gegend und Bewertungen, die zum Google-Profil passen. Ein Betrieb, der dort mit Namen und Gesicht auftritt, hebt sich ab, ohne ein Wort über andere zu verlieren.
Dachsanierung, Dämmung und Solar: das planbare Geschäft des Dachdeckers
Über eine Sanierung entscheiden Eigentümer nicht in einer Nacht, sondern über Monate. Sie holen mehrere Angebote ein, lesen nach und schauen sich Referenzen an. Hier braucht die Website Tiefe statt Tempo, mit einer eigenen Seite je Leistung:
| Leistung | Was zuerst auf die Seite gehört |
|---|---|
| Steildach neu decken | Vorher und Nachher, die Materialien, mit denen Sie arbeiten, Ablauf mit Gerüst und Bauzeit als Spanne |
| Flachdach | Abdichtung, Begrünung, falls Sie das anbieten, Beispiele von Garagen und Anbauten |
| Dämmung | welche Arten der Dämmung Sie ausführen und was das für ein bewohntes Haus bedeutet |
| Dachfenster | Einbau und Austausch, Fotos vom Raum davor und danach |
| Solar auf dem Dach | ob Sie Module montieren und mit wem Sie den elektrischen Teil erledigen |
| Dachrinnen und Klempnerarbeiten | Reparatur und Austausch, ausdrücklich auch als kleiner Auftrag |
Zur Förderung energetischer Sanierungen gehört keine Prozentzahl auf die Seite, die in einem halben Jahr nicht mehr stimmt. Bieten Sie lieber an, den aktuellen Stand im Gespräch zu klären. Bei Solaranlagen teilen sich Dach und Elektrik oft die Arbeit. Wie ein Elektrobetrieb seine Website aufstellt, steht unter Websites für Elektriker.
Dachfotos, Drohne und Vorher-Nachher als Referenz
Sein eigenes Dach sieht ein Eigentümer fast nie aus der Nähe. Von der Strasse aus erkennt er höchstens, dass die Ziegel dunkler geworden sind. Was darunter los ist, etwa morsche Lattung oder eine durchfeuchtete Dämmung, sieht er erst auf Ihren Fotos. Das macht Bilder für Dachdecker wertvoller als für die meisten anderen Gewerke.
Fotografieren Sie deshalb in Etappen: das alte Dach vom Gerüst aus, die offene Fläche nach dem Abdecken, die neue Lattung mit Dämmung, das fertige Dach. Eine Aufnahme von oben, per Drohne oder vom Hubsteiger, zeigt das Ergebnis so, wie es der Kunde selbst nie zu sehen bekommt, und taugt als Titelbild der Referenz. Wer eine Drohne nutzt, klärt vorher, was für den Flug gilt, und fragt den Eigentümer um Erlaubnis. Hausnummern und Kennzeichen bleiben aus dem Bild.
Auch die Fotos aus der Sturmnacht gehören in die Referenzen. Vorher der Fleck an der Decke, nachher das reparierte Dach: Kaum ein Beispiel erklärt besser, wofür man einen Dachdecker braucht.
Werbung für Dachdecker: Gerüst, Google-Profil und eigene Website
Die sichtbarste Werbung für Dachdecker steht wochenlang mitten in der Strasse: das Gerüst. Die Nachbarn sehen jeden Tag, wer da arbeitet. Ein Gerüstbanner mit Betriebsname und Webadresse nutzt das, noch besser mit einem QR-Code, der zur Referenz genau dieses Hauses führt, sobald es fertig ist. Dasselbe gilt für die Beschriftung der Fahrzeuge.
Wer den Banner sieht und Ihren Namen sucht, landet bei Google meist zuerst beim Unternehmensprofil. Ist es noch nicht angelegt, zeigt die Anleitung zum Google-Eintrag für Firmen die Schritte. Der richtige Moment, um eine Bewertung zu bitten, ist kurz nach einer Reparatur, über die sich der Kunde gefreut hat.
Auftragsportale sind die dritte Form der Werbung. Sie bringen Anfragen, nehmen aber eine Gebühr je Kontakt, und andere Dachdecker sehen dieselbe Anfrage. Was dabei pro gewonnenem Auftrag zusammenkommt, zeigt die Rechnung zu den MyHammer-Kosten. Über Website und Profil zahlen Sie für eine Anfrage nichts, ganz gleich, wie viele nach dem nächsten Sturm eintreffen.
Was eine Website für Dachdecker kostet
Bei Topblog kostet eine komplette Website für einen Dachdeckerbetrieb ab 1.000 € einmalig, zum Festpreis, der vor Beginn schriftlich vorliegt. Die Zahl der Leistungsseiten bestimmt den Preis mit, ebenso die Frage, ob Texte und Fotos von Ihnen kommen. Wer seit Jahren seine Baustellen fotografiert, hat das Material für die Referenzen schon auf dem Handy, und das spart.
Wie das Projekt abläuft und was zu jeder Handwerker-Website gehört, steht unter Website für Handwerker. Domain und Hosting kommen ab 80 € im Monat dazu, die ganze Aufstellung finden Sie bei den Preisen für eine Website. Das Gespräch führen wir am Telefon oder per Videocall, die Fotos schicken Sie per WhatsApp, wenn Sie vom Dach herunter sind.
Und die Eigentümerin mit dem Fleck an der Decke? Sie hat ihren Dachdecker zweimal über die Website gefunden, einmal in Eile und einmal mit Bedacht. Beide Male stand dort, was sie in diesem Moment wissen musste.
Häufig gestellte Fragen
Braucht ein Dachdecker eine eigene Seite für Sturmschäden?
Ja, wenn Sie nach Unwettern ausrücken. Die Seite nimmt Anfragen mit Fotos auf, während das Telefon dauernd besetzt ist, und lässt Sie nach Dringlichkeit sortieren. Ein Hinweis auf der Startseite, den Sie nach einem Sturm einschalten, führt direkt dorthin.
Wie kommt ein Dachdecker an gute Fotos für die Website?
Indem er in Etappen fotografiert: vorher vom Gerüst, während der Arbeit am offenen Dach und nachher von oben, per Drohne oder vom Hubsteiger. Ein ordentliches Handyfoto genügt. Der Eigentümer sollte zugestimmt haben, und Hausnummern bleiben aus dem Bild.
Welche Werbung lohnt sich für Dachdecker neben der Website?
Das Gerüst und die Fahrzeuge mit Name und Webadresse, ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil mit Bewertungen und Empfehlungen zufriedener Kunden. Portale bringen Anfragen, kosten aber pro Kontakt. Die Website ist der Ort, an dem alle diese Wege zusammenlaufen.
Was kostet eine Website für einen Dachdeckerbetrieb?
Ab 1.000 € einmalig. Der Festpreis wird vor dem Start vereinbart und hängt an der Zahl der Leistungsseiten und an der Herkunft von Texten und Fotos. Für Domain und Hosting rechnen Sie monatlich ab 80 €.