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Google-Unternehmensprofil: Leitfaden für kleine Betriebe

Google-Unternehmensprofil einrichten, pflegen und Bewertungen regelkonform gewinnen. Mit Vorlagen für WhatsApp und Rechnung, für Handwerk, Praxen, Makler.

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Google-Unternehmensprofil: Leitfaden für kleine Betriebe

Das Wichtigste in Kürze:

  • Das Google-Unternehmensprofil ist kostenlos und hieß früher Google My Business. Der Name hat sich geändert, der Eintrag nicht
  • Um Bewertungen dürfen Sie bitten, aber alle Kunden, ohne Gegenleistung und ohne um gute Noten zu werben
  • Eine schlechte Bewertung entfernt Google nur bei einem Regelverstoß. Mehr bewirkt meist eine ruhige, öffentliche Antwort

Ein Beispiel, wie es in vielen Betrieben vorkommt: Herr Albrecht führt einen Malerbetrieb mit fünf Leuten. Am Montagmorgen ruft eine Frau an, hörbar verärgert. Sie habe es am Samstag dreimal versucht, bei Google stehe schließlich „geöffnet". Samstags hatte der Betrieb noch nie geöffnet. Den Eintrag, aus dem die Angabe stammt, hat Herr Albrecht nie selbst angelegt, und wer das Passwort kennt, weiß im Betrieb niemand mehr.

Auf der anderen Seite sitzt die Kundin mit dem Handy in der Hand. Sie hat „Maler in der Nähe" eingetippt, drei Betriebe auf der Karte gesehen, Sterne verglichen und den angerufen, der am vertrauenswürdigsten aussah. Die Website des Betriebs hat sie dabei nie geöffnet. Alles, was sie wusste, stand im Google-Unternehmensprofil.

Dieser Leitfaden geht das Profil der Reihe nach durch: was es ist und warum es so viele Namen hat, wie Sie es einrichten und pflegen, wie Sie regelkonform zu Bewertungen kommen und auf schlechte antworten, und worauf Handwerk, Praxen und Makler besonders achten sollten. Zu jedem Thema führt er in einen Beitrag, der es vertieft. Stand: Oktober 2026. Google ändert Oberflächen und Bezeichnungen regelmäßig, die Regeln dahinter deutlich seltener.

Was das Google-Unternehmensprofil ist und warum es drei Namen hatte

Das Google-Unternehmensprofil ist der Eintrag Ihres Betriebs in der Google-Suche und in Google Maps. Dort stehen Name, Adresse oder Einzugsgebiet, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen. Google bezeichnet das Profil in seiner Hilfe ausdrücklich als kostenlos. Für das Anlegen, die Bestätigung und die Pflege zahlen Sie nichts.

Verwirrend ist allein der Name. Früher hieß der Dienst Google Places, danach Google My Business. Heute heißt er auf Englisch Google Business Profile und auf Deutsch Google-Unternehmensprofil. Im Alltag sagen viele außerdem Google-Eintrag, Firmeneintrag oder Brancheneintrag. Gemeint ist immer dasselbe, und wer nach einem der älteren Begriffe sucht, landet bei derselben Sache.

Was die Umbenennung von Google My Business für Ihren Eintrag bedeutet

Für einen bestehenden Eintrag hat der neue Name nichts verändert. Bewertungen, Fotos und Zugriffsrechte sind geblieben. Geändert hat sich der Ort, an dem Sie arbeiten: Laut Googles Hilfe bearbeiten Sie das bestätigte Profil direkt in der Google-Suche und in Maps, eine eigene Anwendung dafür gibt es nicht mehr. Wer nach der alten App sucht, in der er sich vor Jahren angemeldet hat, sucht deshalb vergeblich. Wo die Schaltflächen heute sitzen und wie Sie einen verlorenen Zugang zurückholen, steht im Beitrag zum Verwalten und Bearbeiten des Google-Unternehmensprofils.

Eine Folge der vielen Namen ist weniger harmlos. Anrufer, die sich auf „Google My Business" berufen und Gebühren für eine Freischaltung verlangen, nutzen genau diese Verwirrung. Google nimmt für den Eintrag kein Geld. Und ein besseres lokales Ranking lässt sich nach Googles eigener Aussage auch nicht einfordern, nicht einmal gegen Bezahlung.

Das Google-Unternehmensprofil erstellen und bestätigen

Bevor Sie etwas anlegen, suchen Sie nach Ihrem Firmennamen und Ort. Oft existiert längst ein Eintrag, den Google aus anderen Quellen erstellt hat. Den beanspruchen Sie dann, statt einen zweiten anzulegen. Für die Einrichtung gelten wenige Regeln, aber an genau diesen scheitern die meisten Profile.

AngabeWas Google verlangtHäufiger Fehler
Firmennameso, wie er auf Schild, Briefpapier und Rechnung stehtOrt oder Leistung im Namen, etwa „Albrecht Malerbetrieb Pforzheim Fassaden"
Kategorieso wenige wie möglich, passend zum Satz „Dieses Unternehmen ist …"breite Kategorie statt der genauen
Adresseechte Anschrift, kein PostfachPrivatadresse sichtbar, obwohl dort keine Kunden hinkommen
EinzugsgebietStädte oder Postleitzahlen, höchstens 20, Grenze etwa zwei Autostundenhalbes Bundesland eingetragen
BestätigungMethode legt Google festProfil angelegt, Bestätigung nie abgeschlossen

Ohne Bestätigung bleibt das Profil wirkungslos. Als Wege nennt Google Telefon oder SMS, E-Mail, eine Videoaufnahme, einen Live-Videoanruf und die Postkarte, die aber nicht für alle Unternehmen angeboten wird. Welche Methoden Ihnen zur Verfügung stehen, ermittelt Google automatisch, wählen können Sie sie nicht. Die Prüfung dauert laut Google bis zu fünf Arbeitstage, in seltenen Fällen länger. Die einzelnen Schritte vom Anlegen bis zur Bestätigung beschreibt unsere Anleitung, wie Sie Ihre Firma bei Google eintragen.

Einzugsgebiet statt Adresse: was für Betriebe ohne Laden gilt

Viele kleine Betriebe empfangen keine Kunden, sondern fahren zu ihnen. Für sie ist Googles Vorgabe eindeutig: Wer an der Geschäftsadresse keine Kunden empfängt, soll die Adresse aus dem Profil entfernen und stattdessen ein Einzugsgebiet angeben. Die Adresse dient dann nur noch der Prüfung. Das betrifft vor allem Handwerker, die von zu Hause aus arbeiten.

Es gibt auch den Mittelweg. Ein Betrieb mit Ausstellungsraum, der zusätzlich beim Kunden arbeitet, darf beides zeigen, Adresse mit Öffnungszeiten und Einzugsgebiet. Google nennt das ein Hybridunternehmen. In beiden Fällen gilt: Das Gebiet wird über Orte oder Postleitzahlen beschrieben, ein Radius funktioniert nicht.

Das Google-Unternehmensprofil pflegen: Zugriff, Fotos und Beiträge

Zurück zu Herrn Albrecht und dem Passwort, das niemand kennt. Die Lage ist häufiger, als man denkt, und sie beginnt fast immer gleich: Jemand hat den Eintrag einmal über ein privates Konto angelegt und ist dann gegangen. Google kennt drei Rollen. Der primäre Inhaber hat die volle Kontrolle, weitere Inhaber dürfen ebenfalls Nutzer hinzufügen und entfernen. Administratoren dürfen fast alles bearbeiten, aber weder Nutzer verwalten noch das Profil löschen.

Daraus folgt eine einfache Regel. Die Inhaberschaft gehört auf ein Firmenkonto, auf das mehr als eine Person zugreifen kann. Wer am Profil arbeitet, ob Mitarbeiterin oder Dienstleister, bekommt die Rolle als Administrator. So bleibt der Eintrag im Betrieb, auch wenn jemand geht.

Die eigentliche Pflege ist überschaubar. Sonderöffnungszeiten für Feiertage und Betriebsurlaub, neue Fotos von echten Arbeiten, beantwortete Bewertungen, gelegentlich ein Beitrag. Mit einer halben Stunde im Monat sind die meisten Einzelbetriebe dabei gut versorgt. Wie Sie Beiträge für mehrere Wochen in einem Rutsch vorbereiten, zeigt der Beitrag zum Planen von Beiträgen im Google Business Profile.

Wenn das Google-Profil gesperrt ist

Manchmal ist der Eintrag eines Morgens weg. Meist steckt eine automatische Prüfung dahinter, ausgelöst durch einen Namen mit Suchbegriffen, eine sichtbare Privatadresse oder mehrere Änderungen am selben Tag. Der häufigste Fehler in dieser Lage ist ein neues Profil, denn das verlängert den Fall nur. Welche Nachweise helfen und in welcher Reihenfolge Sie vorgehen, steht im Beitrag dazu, was bei einem gesperrten Google-Unternehmensprofil zu tun ist.

Auf der Karte gefunden werden: wie Google Maps die Profile sortiert

Google nennt in seiner Hilfe drei Faktoren für die Reihenfolge in der lokalen Suche: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Relevanz heißt, wie gut Ihr Profil zur Suchanfrage passt, und dafür zählen vollständige Angaben und die richtige Kategorie. Entfernung ist der Abstand zwischen Ihrem Betrieb und dem Ort, an dem gesucht wird. Bekanntheit speist sich aus dem, was im Netz über Sie steht, und aus Anzahl und Qualität Ihrer Bewertungen.

Die Entfernung können Sie nicht beeinflussen. Ein Betrieb am Ortsrand wird bei einer Suche in der Innenstadt seltener in den drei Plätzen über den normalen Ergebnissen stehen, ganz gleich, wie gepflegt sein Profil ist. Die beiden anderen Faktoren liegen dagegen weitgehend in Ihrer Hand. Wie Fotos, Kategorien und Bewertungen auf die Kartensuche wirken, beschreibt der Beitrag zur Optimierung für Google Maps.

Wer gezielt an der Platzierung arbeiten will, braucht eine Reihenfolge, denn die Hebel wirken unterschiedlich schnell. Eine geschärfte Kategorie zeigt sich oft nach Tagen, Bewertungen über Wochen und Monate. Welche Schritte zuerst kommen und was sie kosten, ordnet der Beitrag zum Verbessern des Google-Maps-Rankings in einer Tabelle.

Google-Bewertungen regelkonform gewinnen

Bei Herrn Albrecht stehen sechs Bewertungen im Profil, die jüngste ist drei Jahre alt. Zufrieden waren seine Kunden auch seitdem, gefragt hat sie nur niemand. So geht es vielen Betrieben: Wer gute Arbeit macht, bekommt Dank am Telefon, aber selten eine Bewertung. Die kommt meist erst, wenn jemand sich ärgert.

Um Bewertungen zu bitten ist erlaubt und von Google ausdrücklich vorgesehen. Die Grenzen stehen in Googles Richtlinien zu verbotenen Inhalten auf Maps unter dem Stichwort gefälschte Interaktionen, und sie sind enger, als viele denken:

  • keine Gegenleistung für eine Bewertung, also weder Rabatt noch Gutschein noch Zugabe
  • nicht gezielt um positive Bewertungen bitten und negative nicht verhindern
  • keine Vorgabe an Mitarbeiter, eine bestimmte Zahl an Bewertungen einzusammeln
  • keine Bewertungen aus einem Interessenkonflikt, etwa von Angehörigen oder vom eigenen Personal

Der zweite Punkt hat eine praktische Folge, die selten gesagt wird. Wer nur die Kunden fragt, bei denen alles glatt lief, wählt aus. Fragen Sie deshalb alle, nach jedem abgeschlossenen Auftrag, und lassen Sie die Bewertung ausfallen, wie sie ausfällt. Ein Profil mit vielen echten Stimmen hält eine kritische ohnehin gut aus.

Den Weg zur Bewertung macht Google kurz. Im Profil wählen Sie „Rezensionen lesen" und dann „Mehr Rezensionen erhalten". Dort kopieren Sie einen Link oder laden einen QR-Code herunter, wie Googles Anleitung zum Link oder QR-Code für Rezensionen zeigt. Den QR-Code erzeugt Google nur im Browser am Computer, nicht am Handy. Wie Sie daraus eine Gewohnheit im Betrieb machen, beschreibt der Beitrag zu Google-Bewertungen für lokale Unternehmen.

Vorlagen für die Bewertungsanfrage per WhatsApp, QR-Code und Rechnung

Die folgenden Texte sind Vorlagen zum Anpassen. Name, Anrede und Auftrag tauschen Sie aus, den Link setzen Sie aus Ihrem Profil ein.

Per WhatsApp, am Tag nach dem Auftrag:

Guten Tag Frau Berger, die Arbeiten im Wohnzimmer sind abgeschlossen. Danke für die gute Zusammenarbeit! Wenn Sie zwei Minuten Zeit haben, würden wir uns über Ihre ehrliche Bewertung bei Google freuen. Hier geht es direkt dorthin: [Ihr Link]. Viele Grüße, Thomas Albrecht

Auf einer Karte oder einem Aufsteller mit QR-Code:

Wie war Ihr Eindruck? Scannen Sie den Code und schreiben Sie uns Ihre Meinung bei Google. Lob und Kritik lesen wir beide.

Als Zeile unter der Rechnung:

Ihre Meinung hilft anderen bei der Wahl eines Betriebs. Eine Bewertung bei Google hinterlassen Sie über den Code rechts oder unter [Ihr Link].

Was in keiner Vorlage steht, fehlt mit Absicht. Kein „fünf Sterne", kein „nur wenn Sie zufrieden waren", kein Dankeschön in Form eines Rabatts. Jede dieser Formulierungen wäre genau das, was Googles Richtlinien untersagen.

Warum gekaufte Google-Bewertungen keine Abkürzung sind

Wer mit sechs Bewertungen gegen einen Wettbewerber mit achtzig antritt, sieht die Angebote im Netz mit anderen Augen. Gekaufte Bewertungen sind trotzdem ein schlechtes Geschäft: Google löscht auffällige Rezensionen, das Vertrauen ins ganze Profil leidet, und in Deutschland können solche Praktiken abgemahnt werden. Die Einzelheiten stehen im Beitrag dazu, was beim Kauf von Google-Bewertungen tatsächlich passiert.

Auf negative Google-Bewertungen antworten

Antworten kann nur, wessen Unternehmen bestätigt ist. Ihre Antwort erscheint öffentlich als Antwort des Unternehmens unter der Rezension, nach einer Prüfung, die laut Google meist wenige Minuten dauert, in Einzelfällen bis zu 30 Tage. Bearbeiten oder löschen können Sie sie später jederzeit.

Wichtiger als die Technik ist die Haltung. Ihre Antwort richtet sich weniger an den Verfasser als an alle, die später mitlesen und daraus schließen, wie Sie mit Kritik umgehen. Schlafen Sie eine Nacht darüber, wenn Sie sich ärgern. Bleiben Sie kurz, nennen Sie keine Einzelheiten aus dem Auftrag und bieten Sie ein Gespräch außerhalb der Öffentlichkeit an.

Bei Herrn Albrecht kam die schlechte Bewertung natürlich doch, zwei Sterne von der Samstagsanruferin: „Telefonisch nicht erreichbar." Eine Antwort, die Mitlesende überzeugt, könnte so aussehen:

Guten Tag, danke für den Hinweis und Entschuldigung für den Ärger. Bei Google standen falsche Öffnungszeiten, das haben wir korrigiert. Erreichbar sind wir montags bis freitags von 7 bis 17 Uhr. Wenn Sie mögen, rufen Sie mich direkt an, dann besprechen wir Ihr Vorhaben. Thomas Albrecht

Die Antwort rechtfertigt nichts, sie benennt den Fehler und behebt ihn. Wie Sie über Google hinaus beobachten, was über Ihren Betrieb geschrieben wird, beschreibt der Beitrag zur Online-Reputation lokaler Unternehmen.

Eine Google-Bewertung löschen lassen: was Google entfernt

Der erste Impuls nach einer unfairen Bewertung ist oft: weg damit. Google entfernt Rezensionen allerdings nur, wenn sie gegen die Richtlinien verstoßen, etwa weil sie gefälscht sind, beleidigen oder nichts mit Ihrem Betrieb zu tun haben. Googles Hilfe sagt es deutlich: Melden Sie keine Rezensionen, die Ihnen nicht gefallen, aber sachlich korrekt sind. Gemeldet wird über „Melden" neben der Rezension oder über Googles Werkzeug zum Verwalten von Rezensionen, in dem Sie auch den Stand Ihrer Meldung verfolgen.

Anders liegt der Fall, wenn jemand nie Kunde war oder belegbar Falsches behauptet. Dann kann ein rechtlicher Weg in Betracht kommen, und den beurteilt eine Kanzlei, nicht dieser Leitfaden. Er ist keine Rechtsberatung. Welche Fälle Aussicht haben und wie das Verfahren bei Google abläuft, ordnet der Beitrag dazu ein, wann sich eine Google-Bewertung löschen lässt.

Branchen-Besonderheiten im Google-Unternehmensprofil

Die Regeln sind für alle gleich. Wo es hakt, unterscheidet sich je nach Branche deutlich.

Handwerk: Einzugsgebiet, Baustellenfotos und Portale

Für Handwerksbetriebe ist das Einzugsgebiet die wichtigste Einstellung, und die sichtbare Privatadresse der häufigste Grund für Ärger. Fotos fallen auf der Baustelle von selbst an: das fertige Bad, die gestrichene Fassade, das Team beim Aufbau. Fragen Sie vor dem Hochladen kurz beim Kunden nach, wenn sein Haus erkennbar ist. Bewertungen auf Vermittlungsportalen gehören dem Portal, die im Google-Profil bleiben bei Ihnen. Was Aufträge über Portale tatsächlich kosten, rechnet der Beitrag zu den Kosten von MyHammer für Handwerker vor. Wie Profil und eigene Website zusammenarbeiten, zeigt unsere Seite zur Website für Handwerker.

Arzt- und Zahnarztpraxen: Bewertungen und Schweigepflicht

Praxen leben von Vertrauen, und Bewertungen tragen viel davon. Beim Antworten gilt hier aber eine Grenze, die andere Branchen nicht kennen. Schon die Bestätigung, dass jemand in Behandlung war, kann die Schweigepflicht berühren. Antworten Sie deshalb allgemein, ohne auf Befunde, Termine oder die Person einzugehen, und klären Sie Zweifelsfälle mit Ihrer Kammer oder einer Kanzlei. Auch für Beschreibung und Beiträge gelten die Werbegrenzen für Heilberufe. Wie Praxen innerhalb dieser Grenzen sichtbar werden, beschreibt der Beitrag zum Marketing für Ärzte.

Immobilienmakler: wenige Abschlüsse, lange Wege zur Bewertung

Ein Makler schließt im Jahr weit weniger Aufträge ab als ein Friseur Termine, und zwischen Erstgespräch und Abschluss liegen oft Monate. Bewertungen entstehen deshalb langsam, und jede einzelne zählt. Der natürliche Moment für die Bitte ist die Schlüsselübergabe oder der Tag nach dem Notartermin, wenn die Erleichterung am größten ist. Fragen Sie Verkäufer und Käufer, sofern beide Ihre Kunden waren. Was die Website eines Maklers neben dem Profil leisten muss, steht im Beitrag zur Website für Immobilienmakler.

Das Google-Unternehmensprofil selbst pflegen oder betreuen lassen

Für die meisten Einzelbetriebe lautet die ehrliche Antwort: selbst machen. Die halbe Stunde im Monat ist keine Fachaufgabe. Abgeben lohnt sich in drei Fällen: bei mehreren Standorten, bei regelmäßigen Bewertungen, die zeitnah und überlegt beantwortet werden wollen, und wenn im Betrieb schlicht niemand die Zeit dafür findet.

Wenn wir ein Profil betreuen, geschieht das vollständig aus der Ferne, per Telefon, Videocall, WhatsApp oder Mail. Die Inhaberschaft bleibt bei Ihnen, wir arbeiten mit der Rolle als Administrator. Einen Paketpreis nennen wir dafür nicht, weil der Aufwand davon abhängt, wie es um Ihr Profil steht und wie viele Bewertungen hereinkommen. Was die Betreuung umfasst, steht auf unserer Seite zum Google-Unternehmensprofil betreuen lassen. Wie das Profil mit Website und regionalen Signalen zusammenspielt, fasst der Leitfaden zu lokalem SEO zusammen.

Und Herr Albrecht? Die Öffnungszeiten stimmen inzwischen, der Zugang liegt auf einem Firmenkonto, und unter jeder Rechnung steht ein QR-Code. Die Kundin vom Samstag hat übrigens noch einmal angerufen. Diesmal ging jemand ran.

Häufig gestellte Fragen

Ist das Google-Unternehmensprofil kostenlos?

Ja. Anlegen, Bestätigen und Pflegen kosten bei Google nichts. Kostenpflichtig sind nur Anzeigen, und die sind vom Profil unabhängig. Wer am Telefon Gebühren für die Freischaltung oder Verifizierung Ihres Eintrags verlangt, spricht nicht im Auftrag von Google.

Ist Google My Business dasselbe wie das Google-Unternehmensprofil?

Ja. Google hat den Dienst umbenannt, aus Google My Business wurde Google Business Profile, auf Deutsch Google-Unternehmensprofil. Bestehende Einträge, Bewertungen und Zugriffsrechte sind dabei erhalten geblieben. Bearbeitet wird das Profil heute direkt in der Google-Suche und in Google Maps.

Darf ich für eine Google-Bewertung einen Rabatt anbieten?

Nein. Google wertet Gegenleistungen für Bewertungen, ob Rabatt, Gutschein oder Zugabe, als gefälschte Interaktion und verbietet sie. Erlaubt ist die neutrale Bitte um eine ehrliche Bewertung, gerichtet an alle Kunden und nicht nur an die zufriedenen.

Wie lange dauert die Bestätigung des Google-Unternehmensprofils?

Laut Google dauert die Prüfung bis zu fünf Arbeitstage, in seltenen Fällen länger, manchmal geht sie sofort. Welche Bestätigungswege Ihnen angeboten werden, etwa Telefon, E-Mail, Video oder Postkarte, legt Google automatisch fest.

Kann ich eine schlechte Google-Bewertung löschen lassen?

Nur wenn sie gegen Googles Richtlinien verstößt, etwa weil sie gefälscht ist, beleidigt oder keinen Bezug zu Ihrem Betrieb hat. Eine ehrliche, auch harte Kritik bleibt stehen. Bei falschen Tatsachenbehauptungen oder Bewertern, die nie Kunde waren, kann eine anwaltliche Prüfung sinnvoll sein. Wirksamer als die Löschung ist meist eine sachliche Antwort.

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